Montag, 30. Dezember 2013

Magic Pizza

Auf den ersten Blick nur ein einfacher Pizza-Bringdienst, bei dem man aber auch an zwei kleinen Tischen vor Ort essen kann. Das Besondere? Ein ungeheuer nettes Team, leckere Pizzen und täglich geöffnet.

Magic Pizza, 43 Avenue des Bains, 59140 Dunkerque. Täglich 11 bis 14 Uhr und 18 bis 23 Uhr.

Stealthgas

Immer wieder erstaunlich, auf was für Namen Reedereien kommen. Als wäre Gas nicht sowieso schon stealthy genug.

Der LPG-Tanker Gas Myth, heute nachmittag in Dünkirchen.

Dunkerque (59), 30.12.2013 - Pentax K-5, SMC-M 2/85 mm

Sonntag, 29. Dezember 2013

Volles Programm

Naja, fast voll. Sonst hätten sie gleichzeitig noch Schlacke kippen müssen.

Da in Dünkirchen aber kaum noch Konvertergas abgefackelt wird, ist das zusammen mit dem Löschen des Kokses schon ein kleiner Volltreffer - zumal dann, wenn das Licht auch gut ist.

Hier hat die Temperatur von +4 °C außerdem geholfen, schöne Dampfschwaden ins Bild zu bringen.

Von links nach rechts: Gasometer, Strangguss, Konverterhaus und Kokerei des Arcelor-Hüttenwerks in Dünkirchen.

Dunkerque (59), 29.12.2013 - Pentax K-5, SMC-M 2/85 mm 

Mittwoch, 25. Dezember 2013

1. Weihnachtstag am Kanal

Am 25. Dezember ruht traditionell der gesamte Fährverkehr zwischen Dover, Calais und Dünkirchen. Die Gelegenheit, ganze Flotten auf einmal vor die Kamera zu bekommen.

Wir hatten uns eine Tour durch vier Häfen in Frankreich und Belgien vorgenommen. Los ging es nach dem Frühstück in Gravelines, Richtung Calais, im schönsten Sonnenschein unter strahlend blauem Himmel.

Allein, es gibt am Kanal eine alte Wetteregel: Wenn man England nicht sehen kann, regnet es, und wenn man England sehen kann, gibt's Regen...
















Wir hatten gerade die Mitte der westlichen Jetée erreicht, als ein Graupelschauer uns binnen zwei Minuten bis auf die Knochen durchnässt hat. Aber was tut man nicht alles, für ein paar gute Bilder...

Auf der gegenüberliegenden Seite der Autotransporter Ivan, schnittig und elegant wie immer...
















Berlioz, Rodin und Calais Seaways in Calais.











In  Dünkirchen West genießen Delft und Dover Seaways den einzigen freien Tag des Jahres. Im Hintergrund die düsteren Wolken des Graupelschauers. Der Regenbogen aus dem Bild in Calais ist bis weit nach Belgien hinein vor uns hergezogen.
















Zwischenstation in Middelkerke. Hier stehen die Sendeanlagen der letzten noch aktiven Küstenfunkstelle in Westeuropa, Ostende Radio, Rufzeichen OST.
















Das Sendergebäude und der Fuß eines der Masten.
















Der Briefkasten. RCS steht für den Radio Communication Service der Königliche Belgischen Marine, die Ostende Radio vor Jahren von der belgischen RTT übernommen hat.
















Noch ein kurzer Fotohalt bei Westende, wo die berühmte Küstentram unmittelbar am Strand entlang fährt. Bei Sturm muss der Betrieb auf diesem Abschnitt eingestellt werden, damit es die meterspurigen Wagen nicht aus den Schienen wirft.
















Ostende.. die Larkspur rostet in der Wintersonne still vor sich hin. Sie ist letzte Woche für 870.000 Euro versteigert worden und wird schon allein der Hafengebühren wegen nicht mehr lange hier liegen. 

















Das verlassene Abfertigungsgebäude der TEF.
















Und ein abgemeldeter Renault mit großem TEF-Sticker in der Heckscheibe vor der Hafenverwaltung in Ostende. Ein Stück aus der Konkursmasse? 

















Die (G)Ardenia mit übertünchten TEF-Logos und Schriftzügen.
















Standortwechsel nach Zeebrügge. Die Pride of Bruges, so schlecht zu fotografieren wie immer. 
















Auch die Norsky, die LKW zwischen Tilbury und Zeebrügge befördert, ist nur im Gegenlicht zu kriegen. 
















Zum Schluss noch, weil sie auch irgendwie dazu gehören, ein paar RoRo-Frachter der Cobelfret: Valentine und Catherine...
















...sowie Jasmine und Victorine.

















Alles in allem ein ausgesprochen interessanter Tag. Nur die Dusche in Calais hätte nicht sein müssen. Die Fischpfanne bei Paldy in Nieuwpoort war hingegen wieder ganz ausgezeichnet.


Alle Fotos: 25.12.2013, Pentax K-5, SMC-M 2/35 mm, 1.4/50 mm und 4.5/80-200 mm

Joyeux Noël





Allen meinen Lesern ein frohes Fest.

Dem Weihnachtsmann in Gravelines haben sie dieses Jahr übel mitgespielt. Kein Hubschrauber mehr, kein Lenkdrachen und auch keine Lokomotive. Stattdessen haben sie ihn zum Kistenteufel degradiert.

Seinem Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt scheint es angesichts der neuen Rentiere sogar schlecht geworden zu sein. Jedenfalls haben wir ihn vorgestern morgens so vorgefunden.



 









Fotos: Gravelines, 21.12.2013

Dienstag, 24. Dezember 2013

Alle Jahre wieder

Im Autoradio läuft die Übertragung der Nine Lessons and Carols aus dem King's College auf BBC Radio 4 und gegenüber bollert die Fackel des Hochofens.

So gehört das an Heiligabend.

Arcelor Hüttenwerk, Dunkerque (59), 24.12.013 - Pentax K-5, SMC-M 2/35 mm

Montag, 23. Dezember 2013

Hoch hinaus in Sturm und Wind

Was ein richtiger Nordiste ist, den darf nichts abschrecken. Schlechtes Wetter sowieso nicht. Auf dem Weg dahin sind wir heute ein gutes Stück weiter gekommen. Wir waren nämlich bei Windstärke 8 in Dünkirchen auf dem Beffroi. 

Michael hat von ganz oben Bilder gemacht. Die Aussicht über Stadt und Hafen ist phänomenal. 

Mit 200 mm sind auch die beiden Fähren hinten in den Reparaturdocks kein Problem.

Währenddessen habe ich eine Treppe tiefer ein paar Tonaufnahmen gemacht. Es war schon etwas unheimlich in dem ollen Gemäuer, zumal sich erst hinterher herausgestellt hat, dass sie vergessen hatten, uns zu sagen, wo der Lichtschalter ist. Wir dachten, da ist es immer so gruftig.

Hier ein akustischer Eindruck, wie es sich oben beim Glockenspiel bei Sturm anhört:



Fotos: Pentax K-5, Pano mit Hugin - Audio: Zoom H2 und H4n, teilweise mit Ohrwurm-Mikrofonen

Sonntag, 22. Dezember 2013

Les Tubas de Noël

Seit über 10 Jahren gibt es im Nord-Pas-de-Calais an den Adventssonntagen ein ganz besonderes Konzert - rund 300 Tubisten aus den vielen Blaskapellen der Region finden sich zusammen, um Weihnachtslieder zu spielen.

Und wer glaubt, eine Tuba könne nur Humpa, Humpa, Humpa machen, der irrt gewaltig. Es gibt sie in einer Reihe von Tonlagen und man kann so gut wie alles damit spielen.

Heute nachmittag sind sie in Wormhout aufgetreten. Eigentlich war das Konzert auf der Grand Place vorgesehen, aber das regnerisch-stürmische Wetter hat Bläser und Publikum in die örtliche Mehrzweckhalle getrieben. Und wenn der Regen es schafft, so aufs Dach zu prasseln, dass er sogar gegen 300 Tuben anrauscht, dann kann man ahnen, was da heruntergekommen ist.

Leider ist die ganze Ton- und Bildaufnahme etwas aus dem Ruder gelaufen. Michael hat mich missverstanden und Video statt Fotos gemacht und mir ist der Stecker der Ohrmikrofone so aus dem Recorder gerutscht, dass nur ein Kanal aufgenommen worden ist.

Trotzdem, die Stimmung im Saal war gut und es wurde fröhlich mitgesungen. Dann eben in Mono:

Samstag, 21. Dezember 2013

Sexting in Frankreich verboten

Also nicht wirklich, nur sprachlich. Künftig müsse es textopornographie heißen, hat der zuständige Ausschuss bei der Académie Française gesagt. Ist ja auch sehr viel griffiger und einfacher.

Freitag, 20. Dezember 2013

Neues aus Dünkirchen

Gestern abend sind wir angekommen. Heute morgen war nach sternenklarer Nacht Eiskratzen angesagt. Dafür den ganzen Tag absolutes Kaiserwetter. Leider nicht mehr lange. Für morgen ist Regen angesagt, für Heiligabend Sturm. Aber egal. Hier sein ist alles...

Im Hafen die übliche Fährenparade zur Überholung in der etwas weniger verkehrsreichen Zeit. Die NPC liegt im Schwimmdock, die Spirit of France im Trockendock.

Sonst ist es eher leer. Diesmal keine Wintergäste von Brittany Ferries und auch keine türkischen Zuckerfrachter. Und das, obwohl der Zucker in einem endlosen Konvoi von Silo-LKW angefahren wird. 

Heute Abend vor dem Essen schnell noch ein paar Nachtaufnahmen. Der Wind frischt spürbar auf.


Fotos: Dunkerque (59), 20.12.2013 - Pentax K-5, SMC-M 3.5/135 mm, 2/85 mm und 1.4/50 mm

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Never say never

Im Internet kursiert eine Ankündigung, die Gardenia sei von Sunlink Ferries gechartert worden. Sie sei letzte Woche in Zeebrugge von Bureau Veritas zertifiziert worden und dürfe wieder verkehren, sobald noch ein paar Kleinigkeiten behoben worden sind. Es heißt, sie werde ab dem 1. Januar auf der Relation Ostende - Ramsgate eingesetzt. Wie üblich gilt, dass wir glauben, was wir sehen, aber hoffen darf man ja.

Heute nachmittag lag die Gardenia in Ostende völlig unfotografierbar im Gegenlicht. Daher hier nur ein Bild der Larkspur, ebenfalls von heute, an bekannter Position.


Ostende (B), 19.12.2013, Pentax K-5, SMC-M 4.5/80-200 mm

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Ardenia

Die Ardenia fährt heute um 20 Uhr von Ostende nach Zeebrugge. Angeblich soll sie dort zu Vermessungsarbeiten eingesetzt werden.

P.S: Es geht wohl eher darum, dass ihr Rumpf unter Wasser von Tauchern untersucht werden soll. Das ist wahrscheinlich billiger, als eine Runde im Trockendock in Dünkirchen.

P.S., 20.40 Uhr: Da fährt sie...

Freitag, 6. Dezember 2013

Zu wörtlich genommen

In der städtischen Grundschule in der Rue du Purgatoire (zu deutsch: Fegefeuerstraße) in Wegnez hat es wohl letztens gebrannt. Nix gegen ein wenig Disziplin, aber man kann es auch übertreiben.

Ich habe es heute nachmittag zufällig im Vorbeifahren gesehen und hätte eigentlich gern ein Foto machen davon wollen, aber erstens ist das schöne große Schild "Ecole Communale Wegnez-Purgatoire" verschwunden und wer riskiert es zweitens denn heutzutage noch, am hellichten Tag vor einer Schule zu fotografieren, wenn da Kinder und deren Eltern herumlaufen?

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Ostende rüstet sich für Xaver


Am Hafen in Ostende tauchen die ersten Ü-Wagen auf, um vom Sturm zu berichten. Eine Barriere, um den Pier bei zunehmendem Wind  abzusperren, steht ebenfalls bereit. 

Dafür, dass es noch fast 3 Stunden bis zur nächsten Flut sind, steht das Wasser im Hafen jetzt schon ziemlich hoch.

Bei einem vergleichbaren Sturm mit Springflut im Jahr 1953 war die Innenstadt rund zwei Meter hoch überschwemmt worden. Das kann heute angeblich nicht mehr passieren, denn die Schutzmaßnahmen sind seither verbessert worden. 

Auf dem gegenüberliegenden Ufer an der Vismijn haben sie im Herbst eine rund 2 m hohe Schutzmauer gebaut. Die ist zwar ausnehmend hässlich, könnte sich aber heute erstmals als nützlich erweisen. 

An der Strandpromenade bauen sie gerade eine mobile Schutzwand auf.

















Nachtrag, 15.30 Uhr: Unterdessen hat die Polizei den Pier am Westufer des Hafens geräumt und abgesperrt. Und da Flamen auch nur Belgier sind, für die eine Absperrung immer eher eine Einladung ist, bewachen sie das ganze zur Sicherheit. Immer noch weniger Aufwand, als nachher die Leute aus dem Hafen zu fischen.

 

Mittwoch, 4. Dezember 2013

MFL - Gewonnen!

MFL hat, wie soeben bekanntgegeben wurde, im Berufungsverfahren gegen die britische Wettbewerbsbehörde umfassend Recht bekommen. Damit kann die Fährlinie zwischen Calais und Dover weiter verkehren.

Samstag, 30. November 2013

Ardenia

Sie haben der Gardenia das "G" weiß überpinselt. Das ist eine typische Art, einen Schiffsnamen zu ändern, wenn es zum Verschrotter geht. Die TEF-Logos sind ebenfalls entfernt worden. Als nächstes dürfte sie umgeflaggt werden. 

Ich fürchte, die werden wir Weihnachten in Ostende nicht mehr zu sehen bekommen.

Mittwoch, 27. November 2013

Wer hat uns verraten...?

Hoffentlich macht Euch Eure Basis noch einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Sonntag, 24. November 2013

Sperrgebiet

Der äußere Hafendamm des Westhafens in Dünkirchen ist schon seit Jahren nicht mehr zugänglich. An der westlichen Spitze des Clipon gelegen, gehört er heute zum Sperrgebiet für das neue Methan-Terminal.

Dunkerque (59) - 2006 - Pentax LX, SMC-A 3.5/15 mm

Samstag, 23. November 2013

Die SNCB tut was

Nachdem seit Jahren über die ewigen Verspätungen bei der belgischen Staatsbahn geklagt wird, will die SNCB dieses Problem ab Dezember mit dem neuen Winterfahrplan ein- für allemal lösen.

Ihr Rezept: sie streckt die Fahrzeiten. Zum Beispiel von Mechelen nach Löwen um ganze zehn Minuten. Eine Fahrt von Antwerpen nach Brüssel dauert künftig 46 Minuten. So langsam war diese Verbindung zuletzt 1935.

Zur Wahl der neuen WDR-Hörfunkdirektorin

Ich weiß, wie wir auf einen Schlag alle unsere Energieprobleme lösen können. 

Wir müssen es nur schaffen, die Energie des in seinem Grabe rotierenden Hugh Carleton Greene in Strom oder wenigstens Wärme umzusetzen. Das Problem dabei ist, dass es für eine Leistungsübertragung in dieser Größenordnung bisher keine technischen Vorbilder gibt.

Dienstag, 19. November 2013

Fotografenhügel und Fotolöcher

Der Flughafen in Wien hat, wie man beim ORF nachlesen kann, eine vorbildliche Idee gehabt. An einer bei Planespottern beliebten Fotostelle hat er einen Fotografenhügel aufgeschüttet und an einigen weiteren Stellen in Zusammenarbeit mit den Spottern "Fotoöffnungen" in den Zaun eingebaut. 

Damit hat er sich, jedenfalls was die Öffnungen angeht, sicher ein Stück weit der Macht des Faktischen gebeugt, denn derartige Löcher entstehen - ähnlich wie Trampelpfade über eine grüne Wiese - sonst sozusagen 'von allein' und deutlich unkoordinierter.

Jedenfalls könnten sich davon auch einige andere eine Dicke Scheibe ab- und ein paar Maschen aus dem Zaun schneiden.

Letztens kamen sie im nordfranzösischen Marck bereits hektisch angerannt, als ich einfach nur vom Parkplatz aus ein Foto des Empfangsgebäudes im wunderschönsten Art Déco machen wollte.

Foto: © Flughafen Wien

Freitag, 15. November 2013

Für mehr Artenvielfalt...


...im Schilderwald.

Beyne-Heusay (B) - 15.11.2013 - Pentax K-5, SMC-M 2/35 mm

Donnerstag, 14. November 2013

Gezüchteter Müll

Die flämische Ministerin für Öffentliche Arbeiten und Mobilität, Hilde Crevits, und der Generaldirektor des Hafens Zeebrügge haben vergangene Woche in Vietnam einen Vertrag unterzeichnet, um den Hafen zur europäischen Drehscheibe für den Import von Pangasiusfilet zu machen.

Dagegen erhebt sich nun eine Front aus belgischen Fischern und Küchenchefs. Der Sprecher der Fischer, die ohnehin durch Preisverfall und Fangquoten in ihrer Existenz bedroht sind, hat den reichlich geschmacklosen Billigfisch in der Presse als gekwekte brol - gezüchteten Müll - bezeichnet. Wer die Beschreibung der Produktionsbedingungen bei Wikipedia gelesen hat, kann dem nur zustimmen. 

Mittwoch, 13. November 2013

Destination: NIRVANA

Um 12.38 unserer Zeit ist die Ostend Spirit, ex Pride of Calais, in Aliaga mit eigener Kraft auf den Strand gelaufen. Schade. Vom Zustand her wäre sie noch für ein paar Jahre gut gewesen, aber P&O wollte es so.

Sonntag, 3. November 2013

Der Kronprinz von Saba

Der Saba 455WK von 1938 gehört seit rund 25 Jahren zum Haushalt, der kleine Kater seit zwei Wochen.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Das war es dann wohl

Aus den expected departures des Hafens London für heute:

1100 TILDK OSTEND SPIRIT P&O GBR TILBURY DOCK ALIAGA 

Sie machen sich nicht einmal mehr wie sonst die Mühe, das Ziel der Reise zu verschleiern - es geht in die Türkei zum Verschrotter. So steht es auch schon im AIS. ETA ist der 12. November.

Das Foto zeigt sie im Mai 2012 bei der Ausfahrt in Dover. 

Nachtrag, 16.50 Uhr: Sie will nicht. Gegen Mittag ist sie in Tilbury bis zur Schleuse gekommen und hat dann kehrt gemacht. Jetzt ist sie wieder an der Stelle, wo sie auch die letzten Wochen gelegen hat. Es scheint ein technisches Problem zu geben.

Nachtrag, 21.30 Uhr: Der zweite Versuch hat geklappt. Sie fährt gerade in Höhe von Gravesend die Themse abwärts Richtung Meer.

Samstag, 19. Oktober 2013

Gardenia jetzt endgültig verkauft

Nachdem es binnen der gesetzlichen Frist von 15 Tagen keine weiteren Gebote gegeben hat, ist die Gardenia nun endgültig an Oilchart International gegangen. Der Treibstoffhändler, selbst einer der Hauptgläubiger aus dem Konkurs der Transeuropa Ferries, hofft nun, das Schiff mit Gewinn weiterverkaufen zu können. Angeblich gibt es bereits vier Kaufinteressenten aus dem Mittelmeerraum.

Das Verfahren zur öffentlichen Versteigerung der Larkspur ist unterdessen auch eingeleitet worden.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Verviers: Dem Dekan ist der Messdiener zu alt

Ghislain (22) aus Verviers darf nicht mehr als Messdiener tätig sein. In einem Artikel in La Meuse von heute beklagt er, die Kirche würde ihn diskriminieren, weil er homosexuell sei. Nein, erklärt der Dekan, das sei überhaupt nicht wahr - er sei mit 22 einfach zu alt. 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt... ;-)

Montag, 14. Oktober 2013

Limburger Käse

Seit einigen Tagen tauchen aus gegebenem Anlass Witze und Anspielungen zum Limburger Käse auf, die allesamt einem Irrtum unterliegen: der Käse hat mit der Domstadt an der Lahn nur soviel gemeinsam, dass dort auch einiges zum Himmel stinkt.

Vielmehr hat er seinen Namen von der belgischen Provinz Limburg. In Belgien ist er unter dem Namen Fromage de Herve - nach dem gleichnamigen Ort im Dreiländereck - oder bei den Flamen schlicht als stinkkaas bekannt. 

Von der Erzeugung und den Merkmalen ist er übrigens dem Maroilles nicht ganz unähnlich.

Foto: Pharaoh Hound, Wikimedia

Sonntag, 13. Oktober 2013

Java 1.0

Wanze (B) - Pentax K-5, SMC-M 2/35 mm

Freitag, 11. Oktober 2013

Trööööträäää...

Langsam finde ich, der Typ mit der Tröte unten an der Gleisbaustelle der Straßenbahn könnte mal was anderes spielen. Es wird nach zwei Tagen etwas eintönig. Na gut, zweitönig. Auch nicht viel besser.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

SNCB: Ganz Belgien für 5 Euro

Die belgische Eisenbahn SNCB ist schon länger für ihre ausgesprochen günstigen Sonderangebote bekannt. Nun gibt es vom 8. Oktober bis einschließlich 3. November eine Sonderaktion unter dem Titel Web Deal - Online-Fahrkarten für Fahrten zwischen zwei beliebigen belgischen Bahnhöfen, 2. Klasse, für nur 5 Euro. Das Kontingent ist aber auf 100.000 Fahrkarten begrenzt. 

Auch sonst ist das Bahnfahren in Belgien meist günstiger als in Deutschland. Ein gutes Beispiel ist das Billet Weekend, die Rückfahrkarte für Reisen am Wochenende mit einer Ermäßigung von 50 Prozent. Die gibt es jedes Wochenende und ohne Kontingentierung.

Arcelor DK - HO2 wird neu zugestellt

Der Hochofen 2 des Hüttenwerks in Dünkirchen wird neu zugestellt. Mit einer Jahresleistung von rund 1,2 Mio. Tonnen Roheisen hat der Ofen seit seiner letzten großen Revision im Jahr 1992 insgesamt 26 Mio. Tonnen Roheisen erzeugt.

Die Investitionen für die Neuzustellung gibt Arcelor mit 92 Mio. Euro an, wovon rund die Hälfte Unternehmen aus der Region zugute kommen dürfte. 

Das Foto zeigt den Ofen im Jahr 2008.

Montag, 7. Oktober 2013

MFL - es geht schon wieder los

Es konnte ja nicht ewig gut gehen. Didier Cappelle, ex-CFDT-Gewerkschaftler, gerichtsnotorischer Raufbold und einer der Totengräber der Seafrance,  ist heutzutage Aufsichtsratsvorsitzender der SCOP, die seinerzeit die zu Tode bestreikte Reederei übernommen hat und den Betrieb als My Ferry Link fortführt. Offenbar hat Cappelle immer noch nicht genug, denn nun hat er eigenmächtig die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden für My Ferry Link veranlasst.

Ein Personalberatungsunternehmen aus Boulogne-sur-Mer hat im Internet eine Stellenausschreibung veröffentlicht, die klar auf die Position des jetzigen Vorstandsvorsitzenden Jean-Michel Giguet zugeschnitten ist. Der weiß angeblich von nichts. Auch das übrige Personal ist aus allen Wolken gefallen, zumal sie mit Giguets Arbeit durchaus zufrieden sind. 

Bei Eurotunnel, denen immerhin die Flotte gehört, gibt es die klare Ansage, man werde nicht mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, das nicht von Jean-Michel Giguet geleitet wird. Man darf gespannt sein, was sich Cappelle als nächstes einfallen lässt.

Freitag, 4. Oktober 2013

Industriekitsch

Es sah so garnicht danach aus, aber dann kam wenige Minuten vor Sonnenuntergang noch einmal richtig hell die Sonne durch.















Und als Belohnung für einen Tag, an dem das Licht nicht so besonders war, gab es anschließend noch ein phänomenales Abendrot. 

 














Dunkerque (59), 4.10.2013 - Pentax K-5, SMC-M 2/35 mm und 1.4/50 mm

Sonntag, 29. September 2013

Die Welt wird immer kleiner

Und das nicht nur, weil wir so schnell überall hin reisen können oder unsere Kommunikationsmittel so toll funktionieren, sondern leider auch deshalb, weil immer mehr davon eingezäunt, abgesperrt und für den gewöhnlichen Sterblichen zur verbotenen Zone wird.

In Seehäfen ist es bekanntlich besonders schlimm. Wenn wir den Terroristen mit ihrem Ziel, unsere Freiheit kaputtzumachen, irgendwo den Sieg förmlich hinterhergeworfen haben, dann sicher in den ganzen ISPS-Bereichen unserer Häfen. Aber das scheint der Stacheldrahtlobby noch lange nicht zu reichen.

Nachdem sie in Dünkirchen vor einigen Jahren wegen des Neubaus eines Methanterminals den gesamten Clipon zur Hochsicherheitszone erklärt haben, ist nun die letzte noch zugängliche Stelle im Westhafen an der Reihe. Dort befindet sich am Westufer neben der Comilog eine riesige Brache eines ehemaligen Metallbaubetriebs.

 
Bis vor wenigen Tagen konnte man von da aus den Betrieb am Containerterminal und am Fähranleger auf dem anderen Ufer beobachten und fotografieren oder einfach nur im Auto sitzen und die Aussicht genießen. Das ist jetzt auch vorbei. Sie haben Tonnen an Betonklötzen und zig Lastwagenladungen Material angekarrt, um die Zugänge zu versperren und das gesamte Gelände mit einem ca. 50 cm hohen und mehrere Kilometer langen Erdwall zu umgeben.

Es werden weiterhin Wetten angenommen, wie lange die Digue du Braek noch zugänglich bleibt. Wer von dort noch keine Bilder hat, der sollte sich beeilen.

Dunkerque Port Ouest - 29.9.2013 

Samstag, 28. September 2013

Pasta bis zum Abwinken

Bei Flunch in Grande Synthe gibt es Pasta à volonté. Gut, dass sie uns auch gleich verraten, dass die Nudeln von Barilla kommen.

Essen wir halt was anderes.

Grande Synthe (59) - 28.9.2013